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SUMMARY:Vortrag zum Münzschatz von Wustrow
DESCRIPTION:Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde der Archäologie und unseres Museums,\n \nzum ersten Vortragsabend im neuen Jahr laden wir herzlich am Mittwoch, dem 15. Januar, um 19.30 Uhr, in das Archäologische Freilichtmuseum nach Groß Raden ein. Dann hält Dr. Heiko Schäfer (Landesamt für Kultur und Denkmalpflege, Landesarchäologie, Stralsund) einen Vortrag über den Münzschatz von Wustrow, der wohl um 1276 in den Wirren eines Krieges zwischen den Brandenburger Markgrafen und dem fürstlichen Haus Mecklenburg-Werle vergraben wurde.\nIm Jahre 2022entdeckete der ehrenamtliche Bodendenkmalpfleger Frank Manthey auf einem Acker in der südlich von Wesenberg gelegenen Gemarkung Wustrow, Lkr. Mecklenburgische Seenplatte, ein mit 1684 Silbermünzen gefülltes Keramikgefäß. Es handelt sich ausschließlich um Hohlpfennige sowie nachträglich halbierte Hohlpfennige. Als Münzschatzgefäß diente ein jungslawischer Topf vom Typ Vipperow. In großer Zahl gibt es Pfennige, die einen Stierkopf in einem Tor mit Dreiecksgiebel zeigen, die als Geld von Mecklenburg-Werle angesehen werden. Am häufigsten kommen einfach gezeichnete Königskopf-Hohlpfennige vor, die wahrscheinlich in Greifswald geprägt wurden. Kein einziges Stück stammt aus Brandenburg, obwohl Wustrow um 1260/70 im Osten an das brandenburgische Land Stargard angrenzte. Nach dem jetzigen Kenntnisstand ist der Münzschatz von Wustrow um 1276 im Zuge von kriegerischen Ereignissen vergraben worden.\nDer Vortrag findet im Ausstellungsgebäude des Museums statt. Der Eintritt beträgt 7 € (ermäßigt 4 €). Vor dem Vortrag besteht die Möglichkeit, die Galerie der Naturfotografen im 1. Stock und die Ausstellung „SLAWENBURG-Auf den Spuren einer Königin“ im 2. Stock des Ausstellungsgebäudes zu besichtigen.\n \nBildtext: Der Münzschatz von Wustrow: Wie man sich einen Münzschatz vorstellt, wie er aber nur selten gefunden wird.\nFoto: Jens Ulrich, LAKD M-V, Landesarchäologie\n \nUnd noch eine kleine Bitte: Wer seinen Weihnachtsbaum schon abgeschmückt hat, kann uns gern die Spitze mit dem ersten Kranz der Seitentriebe mitbringen. Wir möchten mit Besuchern davon Quirle nach mittelalterlichem Vorbild herstellen. Dafür schon mal vielen Dank vorab!\n
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